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Festrede von Detlef Seif zum 111jährigen Jubiläum
der KG "Mer gon vör Vernich 1900 e.V."



Sehr geehrter Herr Landrat, lieber Günter,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schlösser,
Lieber Altbürgermeister Armin Fuß,
Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Karl,
Verehrte Festgäste!

111 Jahre "Mer gon vör"!

Als Ihr Präsident Karl Leyendecker mich gefragt hat, ob ich zu Ihrem Jubiläum die Festrede halten möchte, habe ich gerne zugesagt. Neben dem Karnevalsverein "Alt Lommezem" habe ich zu ihrer Gesellschaft den größten persönlichen Bezug.

Von den 11 Präsidenten kenne ich 5. Mit allen 5 bin ich freundschaftlich verbunden: Peter Bönner, Arnold Müller, Hans-Josef Thelen, Sven Hinterwälder und Karl Leyendecker.

Wenn Sie jetzt denken: Sven Hinterwälder war doch gar kein Präsident. Richtig! Aber denken Sie daran, dass Ihr Präsident in der letzten Session die Jungfrau Karla war und seine Präsidentschaft ruhte und Sven der amtierende Präsident war.

111 Jahre sind ein stolzes Jubiläum. Sie sind damit der ältesten Karnevalsgesellschaft in der Gemeinde Weilerswist, "Alt Lommezem", die seit 120 Jahren besteht, dicht auf den Versen.

Ihr Jubiläum ist ein schöner Anlass, einmal darüber nachzudenken, woher der Karneval überhaupt kommt.

Unser heutiger Karneval hat nicht nur eine, sondern drei Ursprünge:

1.) Das römische Saturnalienfest. Die vornehmen Herren bedienten hier einen Tag lang ihre Sklaven. Ich glaube meine Damen und Herren, der ein oder andere von Ihnen könnte Gefallen daran finden, wenn der Landrat oder ein Bürgermeister seine Sklaven - oh Entschuldigung, habe ich Sklaven gesagt, ich meine natürlich Mitarbeiter - einen Tag lang bedient. Die Diener durften auch Witze über ihre Herren erzählen. An den anderen Tagen hätten sie dies wegen der drohenden Strafe nicht gewagt. Aus dieser Tradition heraus haben sich unsere heutigen "Büttenreden" entwickelt. Leute "aus dem Volk" steigen auf die Bühne und schwingen mehr oder weniger lustige Reden, in denen sie mit allem abrechnen, was sie stört: mit hohen Politikern, mit den Bewohnern des Nachbarortes oder mit ihrem Bürgermeister. Auch die Übernahme des Rathauses durch die Narren an den "tollen Tagen" hat ihren Ursprung im römischen Saturnalienfest.

2.) Die alemannische Fastnacht. Es handelt sich um ein Frühlingsfest der alten Germanen, die an Dämonen glaubten. Unsere Vorfahren verkleideten sich schaurig, setzten sich grauenvolle Masken auf und machten lautstark mit Schellen, Rasseln und Trommeln auf sich aufmerksam, um die Wintergeister zu vertreiben.

3.) Nicht zuletzt hat unser heutiges Karnevalsfest seinen christlichen Ursprung: Bevor am Aschermittwoch die lange Fastenzeit beginnt, die erst am Ostersonntag endet, wollen die Christen noch einmal so richtig ausgelassen feiern. Fleisch zu verzehren war früher in diesen Wochen absolut verboten. Hier rührt die Bezeichnung "Karneval" her. Auf lateinisch heißt "carne": Fleisch und "vale": lebe wohl. "Karneval" heißt also: Fleisch lebe wohl! Das traditionelle Fasten vor Ostern gibt es auch heute noch, obwohl sich nicht mehr viele Menschen daran halten. Im Mittelalter hatten die Gläubigen jedoch große Angst, in die Hölle zu kommen. Deshalb fastete fast jeder. Bevor die Menschen auf Fleisch verzichten mussten, wollten sie noch einmal richtig den Bären raus lassen. Ausgehend von Rom erreichte Karneval immer weiter entlegene katholisch geprägte Regionen, auch die in Mainz, Köln und Düsseldorf. So kam es, dass das Kostümfest in ganz Europa verbreitet ist. Die Tradition des Rosenmontagszuges kommt aus Köln. Dort fand 1823 der erste Rosenmontagszug statt. Hintergrund war nicht die Ausrichtung des Festes. Vielmehr wollten die Stadtväter von Köln das aus ihrer Sicht wilde Treiben in geordnete Bahnen lenken.

Interessant ist, dass genau dies die Motivation von Männern aus Klein-Vernich war, die am 11.11.1900 die Karnevalsgesellschaft "Klein-Vernich" gegründet haben. Das Geleitwort von Bürgermeister Peter Vey und Josef Esser in der Festschrift zum 60. Jubiläum im Jahr 1960 führt hierzu aus:
Neben der Erhaltung der uralten Tradition und der Förderung des rheinischen Humors hatte die Gesellschaft sich die Aufgabe gestellt, das zur Ausartung neigende Karnevalstreiben in geordnete Bahnen zu lenken.

Einige haben ja schon immer gewusst, dass Klein-Vernich früher ein Sündenpfuhl war. Welch ein Glück, dass sich die Vereinsgründer von damals geopfert haben, um diesem wilden Treiben hier vor Ort ein Ende zu setzen.

Nicht nur die Entstehung des Vereins ist interessant, es ist auch spannend zu wissen, wo der Name "Mer Gon vör" her kommt.

Letztlich hat sich der Name aus einer Konkurrenzsituation heraus entwickelt.

Am 11.11.1900 hatte sich nicht nur aus einem Lotterieverein die Karnevalsgesellschaft "Klein-Vernich" gegründet. Wie es sich für Groß-Vernich gehörte, musste es wie Klein-Vernich einen eigenen Verein haben und so bildete sich um 1900 aus einem Theaterverein in Groß-Vernich eine eigene Karnevalsgesellschaft.

Beide Ortsteile strebten bei dem Rosenmontagszug im Jahr 1904 über die Grenzen ihres jeweiligen Ortes hinaus. Klein-Vernich wollte in Groß-Vernich und Groß-Vernich in Klein-Vernich beim Rosenmontagszug marschieren. Erstaunlich, handelte es sich doch um Erzfeinde.

Die Geschichte nahm ihren Lauf. Jeder Verein wollte natürlich vorne marschieren. Erinnern wir uns, wir befinden uns in der Kaiserzeit, das Recht vorne zu marschieren, hatte der Kaiser, das war also eine besondere Ehre. Um kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den feindlichen Lagern der beiden Ortschaften zu vermeiden - die früher regelmäßig mit den Fäusten ausgetragen wurden - entschied man, das Los entscheiden zu lassen.

Das große Los zog Klein-Vernich. Voller Stolz verbreitete sich die Klein-Vernicher Siegesnachricht wie ein Lauffeuer: "Mer gon vör."

Es dauerte fast fünfzig Jahre, bis sich die Gesellschaft auch für Groß-Vernicher öffnete und man insoweit dauerhaft Frieden schloss.

Verehrte Festgäste, die Ihnen vorliegende Festschrift zum 111jährigen Bestehen der KG gibt sehr informativ die Geschichte von "Mer gon vör" wieder.

Aufbauend auf der Festschrift zum 60. Jubiläum hat Arnold Müller zunächst die Chronik zum 100jährigen Jubiläum erstellt und diese in die Chronik zum 111jährigen Jubiläum erweitert, hierbei in der Endfassung unterstützt von Karl Leyendecker. Wer weiß, wie schwierig historische Recherchen sind, der erkennt, wie akribisch Arnold Müller vorgegangen sein muss. In der Chronik steckt erkennbar eine mehrmonatige Arbeit. Arnold, Deine Arbeit ist beachtlich. Alle Achtung!

Keine Sorge, ich will Ihnen nun nicht die gesamte Chronik der KG hier verlesen. Ich kann jedem, der mehr über die Entwicklung und die Karnevalsgesellschaft erfahren will, das Studium der Chronik ans Herz legen.

Interessant ist, dass die Chronik des Vereins bis 1946 sehr große Lücken aufweist. Außer den Gründungsdokumenten sind beispielsweise nur noch bruchstückhaft Unterlagen vorhanden, sowie die handgeschriebenen Statuten aus dem Jahr 1927.

Gerade für die schwierigen Jahre der beiden Weltkriege 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945 wäre es interessant gewesen, zu erfahren, ob und in welchem Umfang Karneval in Vernich stattgefunden hat.

Wer ist seinerzeit in den Kriegen gefallen? Gab es gegebenenfalls engagierte jüdische Mitbürger, die Mitglied im Verein waren und unter der Politik der Nazis im 3. Reich litten?

All dies ist nicht bekannt. Allgemein heißt es in ihrer Chronik zu dieser Zeit: "Auch während der beiden Weltkriege wurden die Fahnen des Karnevals hochgehalten.".

Allerdings habe ich niemanden gefunden, der mir exaktere Informationen hierüber geben konnte - oder wollte.

In Ihrer Festschrift zum 60. Jubiläum heißt es:
Zwei der furchtbarsten Kriege hat sie siegreich überstanden, deshalb siegreich, weil in ruhigeren Zeiten sich die Ziele und Ideale der Gesellschaft immer wieder durchgesetzt haben, die Pflege des heimatlichen Brauchtums und des uns Rheinländern in die Wiege gelegten Humors."

Es ist schon erstaunlich, dass man zu der Erkenntnis kommt, in Kriegen habe es "ruhigere Zeiten" gegeben. Dies lässt aber zumindest den Rückschluss zu, dass die Verfasser der Festschrift zum 60. Jubiläum weitergehende Informationen hatten. Schade, dass diese nicht überliefert sind.

Um ein Gespür dafür zu entwickeln, wie sich der Karneval in den schwierigen Jahren des sogenannten 1000jährigen Reiches, also von 1939 bis 1945, dargestellt hat, lese ich Ihnen einen Auszug aus der Quelle: Internet, "israel-network" zum Kölner Karneval vor:

"Konsequent begannen die Nationalsozialisten, den Karneval für ihre Interessen und Ziele zu instrumentalisieren. Durch Drohungen und Repressalien wurden Karnevalisten gefügig gemacht. Geld und Zuschüsse gab es nur bei Befolgung der Anordnungen. Man zog es vor zu folgen. Der Kölner singt bekanntlicherweise gerne und so sang das närrische Volk in den nächsten Jahren fortan zu Beginn einer jeden Karnevalssitzung das Deutschlandlied, 1. Strophe, und das Horst-Wessel-Lied. In Büttenreden, Schlagern und Mottowagen durften weder der Nationalsozialismus noch ein NSDAP- Politiker Ziel des Spottes oder einer Persiflage sein. Wer dem zuwider handelte, bekam Redeverbot, wurde beleidigt, bedroht, verprügelt und eingesperrt. Antisemitismus und völkisches Gedankengut fand bei den Karnevalisten großen Anklang. So schunkelte man beispielsweise zu dem Schlager "De Jüdde wandern uss". Der Kölner Liedermacher Willi Ostermann benutzte den abwertenden Begriff "Jüdische Schreiberlinge". Antisemitische Wagen fuhren selbstverständlich im Rosenmontagszug, so der "Palästina-Wagen", mit dem auswandernde Juden unter dem Motto: "Die letzten ziehen ab" verspottet wurden. Wagen mit unterschiedlichtsten Darstellungen wie: "Fluchtburg unter den Dächern von Paris" - "Der Steuermann Deutschland" -"Eiserne Ration: Köln-Jaffa" - "Dem han se op d'r Schlips jetrodde" verspotteten und verhöhnten ausgegrenzte und entrechtete Juden. Das entsprechende Bildmaterial steht erst heute der Öffentlichkeit zur Verfügung. Zwei Tage nach der Reichskristallnacht am 9.11.1938 zogen die Jecken, allen voran der Prinz mit seinem Gefolge, durch die Straßen Kölns. Man sammelte mit laut rasselnden Blechbüchsen für das WHW - vorbei an der Synagoge, aus der nach dem Brand noch Rauch aufstieg, über die Scherben der zerschlagenen Fensterscheiben jüdischer Geschäfte - darauf achtend, sich an den Brand- und Zerstörungsspuren die Schuhe und das Kostüm nicht zu beschmutzen. Der Karnevalist lebte anscheinend in einer Art Parallelwelt, in der unangenehme Realitäten ausgeblendet wurden."

Von dieser Lücke in der Chronik abgesehen, belegt die Geschichte, dass die Gründer, aber auch die späteren Aktiven im Vorstand trotz des über lange Jahre bestehenden Mangels ein Geschick für das Machbare entwickelten und über die Jahre erstklassige Veranstaltungen umsetzten, die die Gesellschaft auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. Besonders die Gründer, darunter der 1. Präsident Paul Diefenthal, aber auch die Aktiven der Folgejahre, darunter die Präsidenten Peter Schwingeler junior und Peter Schwingeler senior sowie Heinz Breuer, dürften in den ersten rund 70 Jahren großartige Leistungen in dieser Hinsicht erbracht haben. Bis in die 60er Jahre fand Karneval hier vor Ort mit Menschen aus Klein-Vernich statt. Alle Akteure waren immer Leute die "us em Dörep" waren. Menschen die das Dorfgeschehen beobachteten und aufgriffen. Die Ereignisse, die kleinen und großen Geschichten aus dem Dorf, wurden aufgearbeitet und parodiert. Immer zum Vergnügen der Zuhörer - selten zum Vergnügen der Betroffenen. Erst viel später dann wurde Karneval immer mehr kommerzialisiert. Redner, Musikgruppen und Tanzgarden wurden - bei immer größer werdenden Veranstaltungen - aus dem Umland, besonders aus der Kölner Region, engagiert. Aber, meine verehrten Festgäste, die Motivation und Tradition der Gründerväter - Gründermütter waren vor über 100 Jahren noch nicht denkbar - hat die Karnevalsgesellschaft bis heute bewahrt. Bei aller Kommerzialisierung achten die Verantwortlichen der KG bis heute immer auf Anstand und Sitte in ihren Veranstaltungen. Zahlreiche Eintragungen aus den Protokollbüchern belegen dies. Mir ist kein Fall in Vernich bekannt, bei dem barbusige Nummerngirls auftraten. Gegen etwas Freizügigkeit ist nichts einzuwenden. Allerdings hat man bei der ein oder anderen Sitzung von anderen Karnevalsgesellschaften manchmal den Eindruck, dass es sich um einen Nacktbarbetrieb handelt, der vorübergehend ins Festzelt verlegt wurde. Es ist erfrischend, dass Sie hier die eindeutige Grenze zwischen geschmackloser Zurschaustellung von "nacktem Fleisch" und Brauchtumspflege ziehen. Das ist Karneval wie er mir gefällt. Das ist Brauchtumspflege wie sie sein sollte. Das ist vorgelebte Traditionspflege. Dafür liebe KG-Mitglieder, lieber Vorstand, möchte ich Ihnen hier einmal meinen herzlichen Dank aussprechen. Das verdient auch einen Applaus. Wieviel Frohsinn, wieviel Freude werden durch die Veranstaltungen der KG nach Vernich gebracht. Dies ist nur mit dem uneigennützigen Einsatz der Mitglieder und Helfer realisierbar. Ihre KG hat sich um Vernich, um Weilerswist verdient gemacht. Liebe Festgäste, liebe KG-Mitglieder.

Karneval, wie er in Vernich durch die KG gelebt und praktiziert wird - dieser Karneval ist Brauchtumspflege im besten positiven Sinne. Was wäre Vernich ohne die Veranstaltungen der KG "Mer gon vör", ohne die regelmäßigen Sitzungen, ohne die Mundartmesse? Vernich wäre ärmer! Was wäre ein Rosenmontag in Vernich ohne Rosenmontagszug? Undenkbar! Um die KG ist mir nicht bange, liebe Festgäste. Wer 111 Jahre durch alle Wirren der Zeit übersteht, wer, wie sie, sich den ständig veränderten Anforderungen der Zeit stellt, sie positiv aufnimmt und umsetzt, der kann beruhigt in die Zukunft sehen.

Meine Damen und Herren, ich habe gehört, dass die Zahl 11 die absolute, die heilige Zahl für alle Karnevalisten ist. Das fängt schon an mit dem Beginn der Session. Am 11.11. um 11 Uhr 11. Natürlich beginnen alle Sitzungen immer 11 Minuten nach der vollen Stunde. Seit dem Mittelalter - da gab es noch keinen Karneval - gilt die 11 als Narrenzahl. Dass 111 auch eine Schnapszahl ist, ist natürlich reiner Zufall. Denn Schnaps hat ja mit Karneval überhaupt gar nichts zu tun. Logischerweise ist es auch ein 11errat, der in der Karnevalszeit regiert. Eine andere Bedeutung der 11 könnte auch mit Karneval zusammenhängen. Früher wurden am 11. 11. die Knechte und Mägde bei den Bauern entlassen und bekamen ihren Lohn. Danach feierten sie dann ein ausgelassenes Fest, wobei wir dann logischerweise wieder beim Karneval wären. "Mer gon vör" wurde natürlich auch in den 111 Jahren - wie könnte es anders sein - von 11 Präsidenten geführt. Und, wenn man die 111 Jahre durch 11 Präsidenten teilt, dann hat rechnerisch jeder Präsident 11 Jahre regiert.

Zwischenruf Hans-Josef: Das ist aber eine komische Rechnung

Stimmt. Das passt ja überhaupt gar nicht. Moment mal, passt doch. Ein Präsident - Peter Schwingeler junior glaube ich war es - hat zweimal als Präsident regiert. Also zehn Präsidenten, jetzt passt es wieder. Zwischenruf Hans-Josef: 10 x 11 ist 110 und nicht 111.

Meine Rechnung passt doch, musst Du mich denn immer verbessern? Meine Damen und Herren, das macht der immer so - fürchterlich - willst Du hier weitermachen? Also ich geh gleich, wenn Du so weiter machst. Also, dann will ich Dir das mal vorrechnen. Die KG wurde am 11.11.1900 gegründet, dann wird die KG am 11.11.2011 111 Jahre alt. Kannst Du mir folgen?? Haben wir denn schon den 11.11 2011? Kannst Du mir immer noch folgen? Also ist "Mer gon vör" heute 110 Jahre alt. Hast Du mitgerechnet? 10 Präsidenten mal 11 Jahre ist ????? richtig, 110. Jetzt will ich von Dir nichts mehr hören! Bring mir lieber mal ein Bier. Oder geh in deinen 11er Rat.

Meine Damen und Herren, können Sie sich noch daran erinnern, als der Präsident, Karl Leyendecker, in der letzten Session die Jungfrau Karla war. Zum Glück ist Sven Hinterwälder bei den Amtsgeschäften als Präsident eingesprungen. Stellen Sie sich mal vor, wie schwierig es für Karl gewesen wäre, beide Aufgaben gleichzeitig wahrzunehmen:

Jacke anziehen.

Meine Damen und Herren, ich freue mich, Ihnen unsere Jungfrau Karla vorstellen zu dürfen.

Perücke anziehen.

Stellung wechseln, Jungfrau imitieren - hohe Stimme - liebe Gäste, ich freue mich so, dass ich hier bin usw.

Ich bin die Jungfrau Karla, bin ich nitt en Schüssche.
Vernich 3 x Alaaf.
Vernich: Alaaf.
111jähriges Jubiläum Alaaf.
Brauchtumspflege Alaaf.

Vielen Dank.

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