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Zu Besuch in der regionalen Johanniter-Geschäftsstelle


Am vergangenen Montag besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif die Johanniter. Regionalvorstand Marius Mainzer hatte ihn nach Sankt Augustin in die Geschäftsstelle eingeladen. Er sprach mit ihm über die Arbeit der Hilfsorganisation und aktuelle Themen, bei denen die Johanniter auf Unterstützung aus der Politik setzen.

Beim Gespräch waren auch Mitglieder des Ortsverbands Nettersheim/Euskirchen dabei. Ortsbeauftragte Silvia Mostert-Reiferscheid informierte dazu über das ehrenamtliche Engagement ihrer 50 Johanniter im Sanitätsdienst und in der Ersten-Hilfe-Ausbildung. Marius Mainzer berichtete über die aktuelle Vergabesituation im Rettungsdienst in seinem Verbandsgebiet und die dringlich erwartete Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs dazu.

Für die Region Eifel diskutierte man über die Versorgung älterer Mitbürger mit haupt- und ehrenamtlichen Angeboten der Johanniter. Dazu fehlen für die ambulante Pflege grundsätzlich dringend benötigte Fachkräfte. Natalie Brincks, Abteilungsleiterin Kommunikation betonte deshalb, dass die Johanniter die Reform der Pflegeausbildung begrüßen: „Die Aufwertung des Pflegeberufs ist wichtig, damit wir die Versorgung älterer Menschen auch in Zukunft sicherstellen können.“

Regionalvorstand Marius Mainzer blickt in die Zukunft: „Wir Johanniter können uns ein stärkeres regionales Engagement im Bereich von Jugend- oder Seniorenarbeit in Nettersheim etwa vorstellen. Dazu ist eine enge Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt wichtig. Diese bildet ein tragfähiges Netz, von dem die Menschen in der ländlichen Region profitieren können.“

Detlef Seif lobte diesen Einsatz und zog als Fazit: „Hilfsorganisationen füllen Lücken, die der Staat offen lässt. Im Bereich der Gefahrenabwehr oder Fürsorge etwa steht Ihre Organisation für Zusammenhalt und Wertebeständigkeit. Ich ziehe den Hut davor, was Sie täglich leisten. Ihre Arbeit ist ein Gewinn für uns alle.“

(Juni 2017)



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