Rheinbrücke zwischen Wesseling und Niederkassel kann nun konkret geplant und umgesetzt werden

Hocherfreut zeigt sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif über die Beschlussfassung der Ausbaugesetze zur Straße, zur Schiene und den Bundeswasserwegen. An diesem Freitag hat der Deutsche Bundestag abschließend über die Ausbaugesetze und damit über den Infrastrukturausbau bis zum Jahr 2030 beraten. Die Region profitiert dabei insbesondere auch von der Priorisierung der neuen A553 zwischen Godorf und Niederkassel. Diese befindet sich nun im vordringlichen Bedarf und kann zügig umgesetzt werden.

Hierzu erklärt Detlef Seif: „Die Rheinbrücke ist eines der wichtigsten Projekte der kommenden Jahre. Die ganze Infrastruktur unserer Region wird von der neuen 10km langen A553 als Verbindung zwischen der A555 und der A59 entlastet und gestärkt. Nun ist die nordrhein-westfälische Landesregierung am Zug, die Planungen für das vierspurige 300 Millionen Euro-Projekt zügig in Angriff zu nehmen. Ich gehe davon aus, dass der vordringliche Bedarf des Projekts auch von Rot-Grün im Land gesehen wird. Für die Menschen in unserer Region, die täglich im Stau stehen, wäre es nicht nachvollziehbar, wenn der Bund jetzt ausreichend Mittel zur Verfügung stellt, diese aber nicht verbaut würden. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass im Interesse der Umwelt und der betroffenen Anwohner gute Lösungen gefunden werden.“

Seif, der sich intensiv gegenüber Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für die Rheinbrücke stark gemacht hat, formuliert die klare Erwartung, dass jetzt baldmöglichst Planungsentscheidungen getroffen und die Planungskapazitäten deutlich erhöht werden. So ist in den Bund-Länder-Verhandlungen zu diesem Zwecke die Gründung einer Bundesinfrastrukturgesellschaft fest vereinbart worden. Der Bund stellt in den kommenden 15 Jahren insgesamt die Rekordsumme von rund 271 Milliarden Euro für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung. „Der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) ist damit erstmals solide ausfinanziert“, kommentiert Seif. Er weist darauf hin, dass NRW mit fast zwanzig Prozent der Anteile am BVWP sehr gut abschneide, auch deshalb, weil es hier einen großen Nachholbedarf gebe.

Bundesverkehrswegeplan

Weitere Informationen zum Projekt A553

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2018-07-12T14:19:05+02:00