Finanzierung der Freiwilligendienste bleibt gesichert

Eine gute Nachricht hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Detlef Seif für alle Träger von Freiwilligendiensten: „Die Finanzierung der Bufdis und FSJ‘ler ist auch 2020 gesichert. Der Haushaltsausschuss hat die Etatkürzungen des Bundesfamilienministeriums korrigiert. 2020 steht genau so viel Geld zur Verfügung wie 2019.“

Nachdem der Haushaltsentwurf 2020 veröffentlicht worden war, hatten viele Verbände den Einsatz von Bundesfreiwilligendiensten vor dem Aus gesehen. 50 Millionen Euro weniger hatte das Haus von Familienministerin Giffey im Vergleich zum Vorjahr eingeplant. Im Sommer hatte unter anderem der Fußballverband Mittelrhein massive Kritik an den Kürzungsplänen geäußert und seine FSJ’ler symbolisch in den Rursee gestürzt (KStA/Rundschau vom 04. Juli 2019).

Die Befürchtung, dass der Freiwilligendienst drohte „baden zu gehen“ war berechtigt. Seif hatte den betroffenen Verbänden versprochen, sich für einen „auskömmlichen Haushaltsansatz“ einzusetzen: „Der Deutsche Bundestag hatte der Familienministerin bereits im Vorjahr die rote Karte gezeigt und einen viel höheren Ansatz beschlossen. Es ist unverständlich, dass die Ministerin den Fehler wiederholt hat und der Bundestag die Freiwilligendienste erneut retten musste.“

Nun sind die Haushaltsansätze wieder auf dem vom Deutschen Bundestag beschlossenen Ist-Stand des Vorjahres. Die geplanten Kürzungen von 40 Millionen Euro für den Einsatz im Bundesfreiwilligendienst und 10 Millionen Euro beim Freiwilligendienst wurden vom Haushaltsausschuss in der Nacht zum Freitag (14.11.2020) zurückgenommen.

Seif: „Die Menschen in den Bundesfreiwilligendiensten leisten eine wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Ich bin froh, dass die Arbeit nun fortgesetzt werden kann.“

Eingestellt am 15.11.2019.
2019-11-15T13:13:34+00:00